Dieses Seminar richtet sich an bereits ausgebildete Schulhunde- und therapiebegleitende Teams, die neurodivergente Kinder, Jugendliche oder Klient*innen in ihrem Arbeitsalltag begleiten. Im Fokus steht ein pädagogisches Verständnis von Neurodivergenz sowie die Frage, welche Chancen und Grenzen sich für die tiergestützte Arbeit ergeben. Das Seminar lädt dazu ein, die eigene Rolle, die Verantwortung gegenüber dem Hund und die Belastungen im Berufsalltag bewusst zu reflektieren.
Fachlicher Input, Austausch und Reflexionsimpulse unterstützen dabei, tiergestützte Angebote
sensibel, verantwortungsvoll und realistisch zu gestalten.
Inhalte:
- Grundlegendes Verständnis von Neurodivergenz im pädagogischen Kontext
- Mehr Sicherheit im tiergestützten Arbeiten mit neurodivergenten Klient*innen
- Realistische Einschätzung von Möglichkeiten und Grenzen tiergestützter Angebote
- Sensibilisierung für Belastungen im Arbeitsalltag
- Stärkung der eigenen Selbstfürsorge und professionellen Haltung
- Klarheit über die Rolle des Hundes in emotional belastenden Situationen
Ziel des Seminars:
Das Seminar vermittelt ein grundlegendes Verständnis von Neurodivergenz aus pädagogischer Perspektive und beleuchtet deren Bedeutung für die tiergestützte Arbeit. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit neurodivergenten Kindern, Jugendlichen und Klient*innen zu gewinnen, Chancen
realistisch einzuordnen und eigene Grenzen sowie die Rolle des Hundes bewusst wahrzunehmen.
Referentin Merle Tödtmann ist Sozialpädagogin, Fachkraft für tiergestützte Intervention und Hundetrainerin. Sie begleitet seit vielen Jahren Kinder, Jugendliche und Familien in der tiergestützten Arbeit und arbeitet dabei gemeinsam mit ihren Tieren. Im Mittelpunkt ihres Wirkens steht die wertfreie, präsente und beziehungsstarke Begegnung zwischen Mensch und Tier.
Das Seminar findet ohne Hund statt.